Albert Schäfer (1878 - 1941)

Albert Schäfer wurde am 26.08.1878 in Hainsfarth geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Hainsfarth, München, Würzburg, Tübingen, Freiburg im Breisgau. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Schäfer Heinrich (24.06.1842–07.05.1913) und Schäfer Sali geb. Schönwalder (17.07.1850–19.05.1912).

Er starb am 04.05.1941 in Freiburg i. Br..

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann, Reisender. Albert Schäfer stammte aus der Viehhändlerfamilie Heinrich und Sali Schäfer in der bayerisch-schwäbischen Gemeinde Hainsfarth. Er kam 1904 von München nach Würzburg und arbeitete hier als Angestellter im Stoff- und Kurzwaren-Geschäft "Bernhard Lustig". Er ging Ende 1910 nach Tübingen [1016] und heiratete dort wenig später. NS-Regime: "Schutzhaft" nach dem Novemberpogrom 1938 im KZ Dachau; am 28. November entlassen. Albert Schäfer starb im Mai 1941 an den Haftfolgen in Freiburg [1003] und wurde mit der letzten Beisetzung im Jüd. Friedhof Wankheim bei Tübingen beerdigt. [1023] Seine Frau Selma geb. Seemann wurde im Dezember 1941 nach Riga deportiert;[1005] an sie erinnert ein Gedenkstein in Wankheim. Erinnert wird auch an die Tochter Herta (1911 Tübingen - 1989 Florida). [1023].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.