Berthold Schäfer wurde am 21.05.1879 in Würzburg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Frankfurt am Main, Krasniczyn, Raum Lublin. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schäfer Klara geb. Weinstock.
Er starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Berthold Schäfer wuchs als drittes von sechs Kindern in der Weinhändlerfamilie Max und Rika Schäfer in Würzburg auf. Dort besuchte er das Realgymnasium Würzburg und machte, wohl nach dem Abschluss Mittlere Reife, eine kaufmännische Berufsausbildung. Seine Geschwister hießen Helene, Julius, Selma, Ernst und Gustav. Verheiratet war er mit Klara Schäfer. Berthold Schäfer arbeite auch in Frankfurt, ehe er um 1909 in die elterliche Großhandlung "Max Schäfer" (im Wohnhaus Franzikanergasse 12) eintrat. Er war Kriegsteilnehmer des Ersten Weltkriegs als Gefreiter mit Auszeichnung. 1919 übernahm er das Familiengeschäft. Wohl gegen 1938 wurde das Unternehmen aufgelöst. Ab 1939 musste er Zwangsarbeit in Würzburg leisten. Die letzte Unterkunft des kinderlosen Ehepaars war das "Judenhaus" Bibrastraße 6. Am 25. April 1942 wurden beide nach Krasniczyn in Polen deportiert und im Raum Lublin wohl bis Herbst 1942 ermordet.