Hermann Schafheimer wurde am 01.02.1898 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg, Boston, KZ Buchenwald.
Seine Eltern waren Schafheimer Ida (Gieta) geb. Siegel (06.06.1869–01.12.1934) und Schafheimer Leopold (17.12.1866–15.01.1927).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Cutler Emma (Emmy) geb. Malo, die Ehe wurde am 1925 in Würzburg geschlossen.
Sein Kind war Schafheimer Leo (19.01.1928–07.01.2012).
Er starb am 09.04.1946 in Boston.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Hermann Schafheimer wuchs mit zwei Geschwistern in der aus Hessen stammenden Kaufmannsfamilie Leopold und Ida Schafheimer in Würzburg auf. Er besuchte hier die Volksschule und fünf Klassen der Oberrealschule (Röntgen-Gymasium Würzburg), ehe er eine kaufmännische Berufsausbildung machte. I. Weltkrieg: Ab 1916 Kriegsteilnehmer an der Westfront. Nach der Rückkehr aus dem Krieg arbeitete er als kaufmännischer Anfgestellter, Vertreter in Würzburg. Mitglied im Reichsbanner Schwarz-Rot-Gold (Ende 1930). Der ab 1925 verheiratete Hermann Schafheimer eröffnete 1932 eine Autovermietung, die er bis zur Schließung durch das NS-Regime im November 1938 führte. Er geriet in wirtschaftliche Schwierigkeiten und wurde von der Jüd. Winterhilfe Würzburg (Zentralwohlfahrtsstelle der Juden in Deutschland) unterstützt. Im Novemberpogrom 1938 festgenommen; am 26.Dezember aus dem KZ Buchenwald entlassen unter der Auflage binnen drei Wochen auszuwandern. Hermann Schafheimer emigrierte im Januar 1939 in die USA; seine Frau Emma und sein Sohn Leo folgten im Juli nach. [1016] Er starb bereits 1946, mit 48 Jahren, in Boston-Roxbury. [1021].