Karoline Schafheimer wurde am 13.03.1870 in Lohrhaupten geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Lohrhaupten, Würzburg, Mannheim, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schafheimer Jonas (um 1835–02.08.1923) und Schafheimer Regina geb. Strauß (um 1835–23.09.1915).
Sie starb am 09.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Köchin; Pfründnerin. Karoline (Karolina, Lina) Schafheimer wuchs in der kinderreichen Bäckerfamilie Jonas und Regine Schafheimer in der südhessischen Gemeinde Lohrhaupten auf. Sie kam wohl schon 1895 nach Würzburg, kurz vor ihrem Bruder Leopold Schafheimer, und arbeitete seitdem im Haushalt von Maier Oppenheimer in der Ludwigstraße 23. 1922 zog sie mit ihm nach Mannheim; Ende 1924 kehrte sie nach dem Tod ihres Arbeitgebers nach Würzburg zurück und lebte seitdem als Köchin(?) und Pfründnerin im Altenheim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. NS-Regime: Karoline Schafheimer wurde am 23.September 1942 mit dem zweiten großen Alterstransport von Würzburg ins Theresienstadt deportiert. [1003] Sie traf dort auf ihre älteren Schwestern Minna und Sara Schafheimer; im Dezember des Jahres kam sie mit 72 Jahren ums Leben. [1027].