Selma Scheidt geb. Geggel (1878 - 1942)

Selma Scheidt geb. Geggel wurde am 25.12.1878 in Noerdlingen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Nördlingen, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Geggel Heinrich (04.01.1854–17.09.1912) und Geggel Sophie geb. Höchstädter, Höchstädter,, Höchstädter, Sara (04.02.1855–10.04.1935).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Scheidt Max, die Ehe wurde am 1899 in Fürth geschlossen.

Sie starb am 25.10.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Weinhändlerin. Selma Scheidt wuchs in der Familie des Hopfenhändlers Heinrich Geggel und seiner Frau Sophie in der bayerisch-schwäbischen Kleinstadt Nördlingen auf, wo sie die Volks- und Höhere Töchternschule besuchte. Sie war ab 1899 mit dem Weinhändler Max Scheidt in Würzburg verheiratet; ihr einziges Kind verstarb früh. NS-Regime: Die ab Anfang 1933 verwitwete Selma Scheidt führte die angesehene Weinhandlung ihres Mannes im Familienanwesen Domerschulstraße 25 einige Jahre bis zur Auflösung weiter; Teilhaberin mit dem Schwager Sigismund Scheidt. Sie musste ihre langjährige Wohnung verlassen und im Juli 1941 in ein Heim der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg ziehen. Im November 1941 wegen des "Verkehrs mit Ariern" von der Gestapo-Stelle Würzburg belangt (Treffen mit ihrer langjährigen Haushälterin); wegen ihres schlechten Gesundheitszustandes (sie war nach Schlaganfällen gelähmt) nicht inhaftiert. "Heimeinkaufsverträge" (Heimeinkaufsvertrag) für Theresienstadt mit der großen Summe von 46.000 Reichsmark. Selma Scheidt wurde am 23.September 1942 mit Sigismund Scheidt und dessen Frau Vera ins Theresienstadt deportiert. [1016] Sie kam dort nach wenigen Wochen ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.