Karoline Schiff geb. Goldner wurde am 17.11.1899 in Zeitlofs geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Zeitlofs, Oberthulba, Würzburg, Krasniczyn, Raum Lublin. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Goldner Ernestine geb. Jakob (31.01.1872–15.02.1943) und Goldner Löb (1862–11.03.1929).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schiff Felix.
Ihre Kinder waren Schiff Martha (26.03.1926–1942) und Schiff Käthe (26.03.1930–1942).
Sie starb am 1942 in Raum Lublin.
Weitere Angaben aus den Quellen: Karoline Goldner stammte aus einer der schon um 1800 in der unterfränkischen Marktgemeinde Zeitlofs, Landkreis Bad Kissingen, ansässigen Familien "Goldner". Unter den 23 jüdischen Inhabern von Matrikelstellen im Jahr 1817 finden sich dort auch die Familienvorstände "Israel Schmey Gold (Viehhandel und Schlachten)" und "Löb Schmey Goldner (Viehhandel und Schlachten)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Karoline war die Tochter von Löb und Ernestine Goldner. [1005] Ab den 1920er Jahren war sie mit dem Kaufmann Felix Schiff im nahen Ort Oberthulba verheiratet. Das Paar bekam zwei Töchter, Martha (*1926) und Käthe Schiff (*1930).[1005][1078] NS-Regime: Karoline Schiff arbeitete von 1939-1941 im Israelitischen Kranken- und Pfründnerhaus in Würzburg. Im Juni 1941 kehrte sie nach Oberthulba zurück. [1016] Mit ihrer Familie wurde Karoline Schiff am 25. April 1942 von Würzburg aus nach Krasniczyn deportiert und wohl bald darauf im Raum Lublin ermordet. [1003][1005] Die blutige Geschichte dieses Raumes im 20. Jahrhundert hat der Historiker Timothy Snyder unter dem Titel "wikien(Bloodlands)" untersucht. Anmerkung: Varianten beim Vornamen "Lina", "Caroline", "Jakobine".