Paula Lehmann geb. Schild (1887)

Paula Lehmann geb. Schild wurde am 24.07.1887 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Nürnberg, Riga-Jungfernhof, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schild Ernestine geb. Pfeuffer (04.06.1854) und Schild Max Michael, Max (15.10.1854–19.12.1900).

Sie verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Paula Lehmann wuchs mit ihren älteren Geschwistern Else und Louis in der Metzger- und Gastwirtsfamilie Max und Ernestine Schild im Elternhaus Ursulinergasse 4 in Würzburg auf. Nach dem frühen Tod des Vaters 1900 lebte die Familie in Nürnberg. Paula war dort wie ihre Geschwister verheiratet. NS-Regime: Der Volkszählung 1939 zufolge wohnte sie mit ihrem Mann Max Lehmann aus Speyer und ihrem Sohn Martin (*1926 Nürnberg) in einem Haus mit ihrer später emigrierten Schwester Else Reiss. Paulas Emigrationsbemühungen scheiterten. Am 29.November 1941 wurde sie mit ihrer Familie mit dem Ziel KZ Riga-Jungfernhof deportiert [1003][1033] zusammen mit der Familie Louis Schild. Paulas in die USA emigrierter Sohn Fred S. Lehman widmete seinen Eltern und dem Bruder Martin wikien(Pages of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.