Jettchen (Jette) Schlenker geb. Haas wurde am 10.06.1869 in Neustadt im Odenwald geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Neustadt im Odenwald, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schlenker Salomon, die Ehe wurde am 1903 in Würzburg geschlossen.
Sie starb am 09.01.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hausfrau, Kleinrentnerin. Jettchen Schlenker wuchs in Neustadt im Odenwald auf. Sie besuchte dort die Volksschule und blieb bis zu ihrer Heirat mit dem verwitweten Salomon Schlenker in Würzburg im elterlichen Haushalt. Die ab 1912 verwitwete Frau verlor ihr Vermögen in der Inflationszeit.[1016] NS-Regime: Jettchen Schlenker wurde von der Jüd. Winterhilfe und der Jüd. Gemeinde Würzburg unterstützt; Dezember 1938 Entzug der Rente. Im September 1939 von der Gestapo-Stelle Würzburg vernommen wegen eines Geschenkpäckchens an eine befreundete Emigrantin in New York; wegen ihres Alters nicht inhaftiert. Die 72 jährige kam im Juli 1941 in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. Am 10.September 1942 wurde sie mit dem ersten Alterstransport aus Franken ins Theresienstadt deportiert.[1016].