Wilhelm Schlenker wurde am 24.07.1885 in Würzburg geboren und lebte in Würzburg.
Seine Eltern waren Schlenker Emil geb. Elieser (04.08.1849–17.03.1908) und Schlenker Karoline geb. Wacker (04.10.1858–19.11.1929).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schlenker Regina geb. Zorn, die Ehe wurde am 1914 in Würzburg geschlossen.
Seine Kinder waren Schlenker Otto (02.07.1909), Schlenker Josef (07.12.1905) und Schlenker Wilhelmine (27.01.1911).
Er starb am 14.11.1940 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Wilhelm Schlenker wuchs in der Kaufmannsfamilie Emil und Karoline Schlenker in Würzburg auf. Er besuchte hier die Kreisrealschule (Röntgen-Gymnasium Würzburg). Danach arbeitete er als Lehrling und Kommis in Würzburg, so bei der Tuchgroßhandlung "J. Saalheimer & Söhne)". Ab 1908 führte er mit seiner Mutter einige Jahre das Herrenkleidergeschäft seines verstorbenen Vaters weiter. 1914 erhielt er das Heimat- und Bürgerrecht der Stadt Würzburg. I. Weltkrieg: 1914-1918 Kriegsteilnehmer als Infanterist; Gefreiter, Eisernes Kreuz II und andere Auszeichnungen. Nach der Rückkehr war er im Tuchgeschäft "link(Steuermann & Wimmelbacher#31391)"; später als Textilvertreter tätig. Mitglied der SPD (1919). NS-Regime: Der mit der katholischen Schneiderin Regina geb. Zorn verheiratete Mann musste sich 1939 von seiner Familie trennen (Mischehen im Dritten Reich) und in die "Judenhäuser" Bibrastraße 6 und Dürerstraße 20 ziehen. Er verstarb Ende 1940 mit 65 Jahren. [1016].