Hermann Schlesinger (1817 - 1898)

Hermann Schlesinger wurde am 24.06.1817 in Hochberg geboren und lebte in Hochberg (Remseck), Bad Mergentheim, Korb, Berlichingen.

Er war in 2. Ehe verheiratet mit Schlesinger Karoline geb. Fränkel, die Ehe wurde am 1876/77 in Heidingsfeld geschlossen.

Seine Kinder waren Strauß Rosa geb. Schlesinger (09.10.1845–25.10.1919), Schlesinger Leo (1842), Schlesinger Tobias (1847), Schlesinger Abraham (20.03.1882–27.07.1961) und Schlesinger Veit (um 1850).

Er starb am 04.07.1898 in Bad Mergentheim.

Die Grabstätte befindet sich im "Unterbalbach".

Weitere Angaben aus den Quellen: Lehrer; Vorsänger. Hermann Schlesinger stammte aus der Familie Luis Löb und Lisette Besle Schlesinger in der Gemeinde Hochberg, Baden-Württemberg. Er besuchte eine Lehrerbildungsanstalt im benachbarten Stuttgart und war dann ab Ende 1937 als Schulgehilfe, Lehrer und Vorsänger in den Gemeinden Hochberg, Unterdeufstetten, Korb (1839-1841), Berlichingen (1841-1852), Mühlen und Bad Mergentheim (1853-1889) tätig, Mit seiner ersten Frau Chawa geb. Berlinger (1813-1876) hatte er fünf Kinder. Ab 1876/77 war er mit der Lehrerstochter Karoline geb. Fränkel aus dem unterfränkischen Ort Obernbreit in Mergentheim verheiratet. Vater des in Würzburg ausgebildeten Rabbiners Dr. Abraham Schlesinger. [1016] Hermann Schlesinger starb 1898 in Mergentheim mit 81 Jahren. Er wurde im nahen Jüd. Verbandsfriedhof Unterbalbach beerdigt. [1065] Seine Witwe Karoline und sein Sohn Abraham zogen im gleichen Jahr nach Würzburg.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.