Moses Schlesinger (Schleßinger) wurde am ca. 1816 in Miltenberg geboren und lebte in Miltenberg.
Seine Eltern waren Schlesinger Samuel (1774–06.02.1854) und Schlesinger Hanna (1782–12.11.1821).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schlesinger Schleßinger Zertel (Zerline) Charlotte geb. Frank.
Er war in 2. Ehe verheiratet mit Schles(ß)inger Karolina geb. Dachauer, die Ehe wurde am 20.03.1862 in Miltenberg geschlossen.
Er war in 3. Ehe verheiratet mit Schlesinger Klara geb. Freudenberger, die Ehe wurde am 11.02.1868 in Karlstadt geschlossen.
Seine Kinder waren Schles(ß)inger Abraham (10.08.1851), Schles(ß)inger Hirsch (14.09.1849), Schles(ß)inger Karolina (15.07.1853), Schles(ß)inger Hannchen (17.05.1845) und Schles(ß)inger Jonas (23.06.1848) sowie weitere 3 Kinder.
Er starb am 07.01.1895 in Miltenberg.
Die Grabstätte befindet sich im "Am Burgweg Miltenberg".
Weitere Angaben aus den Quellen: Webermeister; Kaufmann. Moses Schlesinger (Schreibvariante Schleßinger) stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Kreisstadt Miltenberg ansässigen Familie. Unter den 16 Inhabern der jüd. Matrikelstellen 1817 findet sich dort auch der Familienvorstand "Samuel Moses Schlessinger (Vieh- und Warenhandel)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) Moses Schlesinger gehörte längere Zeit zum Führungsgremium der Jüd. Gemeinde Miltenberg (Israelitische Kultusgemeinde); 1867 - 1869 Kultuspfleger (Rechner, Kassier); 1873-1879 Vorsitzender. [1029] Der dreifach verheiratete Mann starb 1895 mit rund 80 Jahren in Miltenberg. Seine dritte Frau Klara geb. Freudenberger zog 1901 nach Würzburg. [1016].