Sofie Schlesinger geb. Fuchs wurde am 28.04.1868 in Fuchsstadt (Reichenberg) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Fuchsstadt, Bonfeld, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Fuchs Alexander (um 1835) und Fuchs Sofie geb. Frank.
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schlesinger Rudolf.
Ihr Kind war Schlesinger Moritz (17.05.1900).
Sie starb am 12.02.1944 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsfrau. Sofie Schlesinger wuchs mit ihren Schwestern Getta Hirnheimer, Zerline Rosenbaum und Lina Fuchs in der Metzgerfamilie Alexander Fuchs in der unterfränkischen Gemeinde Fuchsstadt, Landkreis Würzburg auf. Sie war dann in der Gemeinde Bonfeld im nördlichen Baden-Württemberg verheiratet. Nach dem Tod ihres Mannes Rudolf 1929 führte sie dessen "Kolonial- und Manufakturwarenhandlung" in Bonfeld mit ihrem Sohn Moritz weiter.[1023] NS-Regime: 1936, wohl nach dessen Emigration, zog sie zu ihren Schwestern nach Würzburg. Die Bewohnerin des Heims Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg bemühte sich vergeblich, zu ihrem Sohn nach Haifa zu emigrieren. [1016] Am 23.September 1942 wurde sie mit ihrer Schwester Getta Hirnheimer und deren Familie ins Theresienstadt deportiert. [1027] Ihr Sohn Moritz (Menachem) widmete ihr eine wikien(Page of Testimony) für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].