Hanna (Johanna) Schloß wurde am 07.04.1892 in Georgensgemuend geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Georgensgmünd, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga, Tauberrettersheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Schloß Heinrich (01.11.1853) und Schloß Lina geb. Selling (31.01.1861).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hanna Schloß wurde 1892 in der mittelfränkischen Gemeinde Georgensgmünd geboren und wuchs in der Kaufmannsfamilie Heinrich und Lina Schloß, geb. Selling, auf. [1016] Sie hatte fünf Geschwister: Cilly, verheir. Sämann (geb. 1884, Georgensgmünd), Marie, verheir. Grünfeld (geb. 1888, Hüttenheim), Albert (geb. 1888, Hüttenheim), Paula und Selma. [1066] Die letzten jüdischen Einwohner von Georgensgemünd wurden nach dem Novemberpogrom 1938 gewaltsam vertrieben. [1023] Hanna Schloß kam im Februar 1939 mit ihrer Schwester Selma in das gerade erst eingerichtete Sammelquartier Bibrastraße 6 nach Würzburg. [1016] Die beiden ledigen Frauen wurden am 27. November 1941 mit dem ersten Transport von Würzburg nach Riga-Jungfernhof deportiert. [1057] Wahrscheinlich wurde Hanna Schloß genau wie ihre Schwester Selma im Winter 1941/1942 ermordet. Sie wurde für tot erklärt. [1003].