Rosa Schloß geb. Reis (1872 - 1944)

Rosa Schloß geb. Reis wurde am 02.04.1872 in Oberwaldbehrungen geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Oberwaldbehrungen, Obbach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Reis Jette geb. Schloß (30.04.1840–11.12.1917) und Reis Alexander, Sander (30.09.1835–01.05.1918).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schloß Abraham, die Ehe wurde am 31.05.1895 in Oberwaldbehrungen geschlossen.

Sie starb am 08.04.1944 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Schloß stammte aus der Familie Alexander und Jette Reis in der unterfränkischen Gemeinde Oberwaldbehrungen, Kreis Rhön-Grabfeld. Sie war ab dem 31. Mai 1895 mit dem Kolonial- und Textilwarenhändler Abraham Schloß in Obbach bei Schweinfurt verheiratet. Es ist anzunehmen, dass sie im Familiengeschäft mitarbeitete. Die ab 1936 verwitwete Frau, Mutter von Paula Rosenbusch und Julius Schloß, lebte ab April 1939 in den jüd. Heimen Bibrastraße 6 und Konradstraße 3 in Würzburg. Am 23.September 1942 wurde die 70jährige mit dem zweiten großen Alterstransport von Würzburg nach Theresienstadt deportiert.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.