Hirsch Schmidt wurde am 11.02.1853 in Giebelstadt geboren und lebte in Giebelstadt, Würzburg.
Seine Eltern waren Schmidt Marx (um 1825) und Schmidt Regine geb. Kahn (um 1830).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schmidt Klara geb. Ehrlich.
Sein Kind war Schmidt Norbert (15.12.1887).
Er starb am 08.11.1941 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann; Rentner. Hirsch Schmidt stammte aus einer schon um 1800 in der unterfränkischen Marktgemeinde Giebelstadt, Kreis Würzburg, ansässigen Familie. Unter den 20 Inhabern der jüd. Matrikelstellen ab 1817 findet sich in Giebelstadt auch "Raphael Schmitt".(Bayerisches Judenedikt von 1813.) Hirsch wuchs in der Händlerfamilie Marx und Regine Schmidt auf. Der wohl verwandte Rudolf Schmidt gehörte ab den 1920 Jahren zum Führungsgremium der Kultusgemeinde Giebelstadt. Auch Hisch Schmidt leitete lange Zeit die Jüd. Gemeinde Giebelstadt. Im Februar 1933 wurde sein 80.Geburtstag gefeiert; Zwillingsbruder von Karoline Grünebaum in Kleinwallstatt. NS-Regime: Im Novemberpogrom 1938 kam es zu schweren Ausschreitungen im Ort.[1023] Der 85jährige, seit langem verwitwete Hirsch Schmidt kam Ende Dezember 1938 in das Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung nach Würzburg und verstarb hier nach knapp drei Jahren. Vater von Norbert Schmidt. [1016].