Selma Schmitt geb. Friedmann (1888)

Selma Schmitt geb. Friedmann wurde am 08.03.1888 in Hüttenheim (Willanzheim) geboren und lebte in Hüttenheim, Würzburg.

Ihre Eltern waren Friedmann Lehmann und Friedmann Therese geb. Krämer (um 1860).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schmitt Otto, die Ehe wurde am 1919 in Würzburg geschlossen.

Weitere Angaben aus den Quellen: Schneiderin. Selma Schmitt wuchs in der Metzgerfamilie Lehmann und Therese Friedmann in der unterfränkischen Gemeinde Hüttenheim, Kreis Kitzingen, auf. Sie arbeitete nach ihrer Schul- und Berufsausbildung ab 1909 in Würzburg, zunächst im Betrieb "Geschwister Hamburger", ab 1923 als Inhaberin eines Näh- und Kleidergeschäfts (Adresse Dettelbachergasse 1 und andere). NS-Regime: 1938/39 erzwungene Schließung ihres Geschäfts. Im Februar 1941 von der Gestapo-Stelle Würzburg verwarnt, weil sie an ein Schweizer Komitee geschrieben hatte, um Auskünfte über ihre 1940 deportierte Schwester Rosa Blumenthal zu erhalten. Selma Schmitt hatte durch ihre "Mischehe" ("Privilegierte Juden") mit einem nichtjüd. Mann einen gewissen Schutz. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.