Sophie Schnell geb. Grünbaum wurde am 30.01.1857 in Kleinbardorf (Sulzfeld) geboren und lebte in Kleinbardorf, Würzburg, Weimarschmieden.
Ihre Eltern waren Grünbaum Abraham (um 1830) und Grünbaum Ricka geb. Hofmann (um 1835).
Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Schnell Hesekiel, die Ehe wurde am 1890 in Weimarschmieden geschlossen.
Ihre Kinder waren Reiter Thekla geb. Schnell (05.02.1899–?08.05.1938), Katzman (Katzmann) Flora geb. Schnell (08.08.1890–25.12.1963), Katzmann Amalie (Malchen) geb. Schnell (13.01.1894–02.04.1941) und Schnell Getta (18.06.1897–16.08.1917).
Sie starb am 25.11.1922 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Sophie (Sophia) Schnell wurde in der unterfränkischen Gemeinde Kleinbardorf, Kreis Rhön-Grabfeld, geboren. Sie wuchs mit fünf jüngeren Geschwistern in der Händlerfamilie Abraham und Ricka Grünbaum auf. Ab den 1880er Jahren war sie in der Gemeinde Weimarschmieden, Kreis Rhön-Grabfeld, verheiratet, zunächst mit Herz Stern (1824 - 1888), dann mit dessen Verwandten Hesekiel Schnell. Ihr Sohn Max aus erster Ehe (1884-1885) verstarb im Säuglingsalter. Die ab 1909 erneut verwitwete Frau zog 1910 mit ihren vier Töchtern mit ihren vier Töchtern Flora, Amalie, Getta und Thekla nach Würzburg, nach dem Verkauf ihres Hauses in Weimarschmieden nach Würzburg. Hier führte sie eine Pension in ihrem Wohnhaus in der Franziskanergasse 12. [1016] Mitteilung Elisabeth Böhrer: Im zweiten Heiratseintrag wird als Geburtsort fälschlicherweise Kleinsteinach genannt, Sophie (oder auch Sophia) Schnell wurde aber am 30. Januar 1857 in Kleinbardorf geboren. Sie wuchs mit ihren fünf Geschwistern in Haus Nr. 27 in Kleinsteinach auf. Das Haus befand sich nahe der Synagoge am Ort. Sophie Schnell war zuerst mit Herz Stern in Weimarschmieden verheiratet, der im Alter von 64 Jahren 1888 verstarb, ein gemeinsamer Sohn Max wurde nur 10 Monate alt (geb. am 10.03.1884, gest. am 10.01.1885). Anschließend heiratete sie den Viehhändler Hesekiel Schnell am 5. Januar 1890 in Weimarschmieden. 1910 zog sie, nachdem sie nach dem Tod des zweiten Mannes das Haus verkauft hatte, mit den vier Töchtern nach Würzburg. Quellen: - Staatsarchiv Würzburg (Kataster Weimarschmieden, Jüdisches Standesreg. 59, Kleinbardorf).