Frieda Schömann geb. Schloß (1879 - 1944)

Frieda Schömann geb. Schloß wurde am 02.10.1879 in Laudenbach bei Weikersheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Laudenbach (Weikersheim), Würzburg, Stuttgart, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz, Haigerloch. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Schloß Maier David (um 1835–31.10.1895) und Schloß Sara geb. Ullmann (28.06.1839–17.11.1925).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schömann Emanuel, die Ehe wurde am 1907 geschlossen.

Ihr Kind war Schömann Erika (02.09.1914).

Sie starb am ?1944 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Frieda Schömann wuchs in der kinderreichen Händlerfamilie Maier David und Sara Schloß in der Gemeinde Laudenbach bei Weikersheim im nördlichen Baden-Württemberg auf. Sie kam 1897 mit ihrer Mutter und Geschwistern nach Würzburg. Ab 1907 war sie mit dem Kaufmann und Fabrikanten Emanuel Schömann in Stuttgart verheiratet. NS-Regime: Frieda und Emanuel Schömann, bei denen auch zeitweise ihre Verwandte Edith Schloß lebte, [1078] wurden am 22.August 1942 von Stuttgart nach Theresienstadt deportiert. [1003] Emanuel Schömann kam noch auf dem Transport ums Leben; seine Frau wurde im Mai 1944 ins Vernichtungslager Auschwitz verschleppt. [1027] Mutter von anscheinend drei Kindern; ihre Tochter Erika (*1914 Stuttgart) konnte im August 1939 nach England emigrieren; weiter in die USA.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.