Julius Schönthal (1887 - 1942)

Julius Schönthal wurde am 09.12.1887 in Norden (Ostfriesland) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Norden, Hofheim in Unterfranken, Bamberg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schönthal Regina geb. Schuster.

Seine Kinder waren Shelton Martin geb. Schönthal (01.06.1920) und Shelton Larry geb. Schönthal, Ludwig (20.12.1922).

Er starb am ?1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Der Kaufmann und Fabrikant Julius Schönthal wurde 1887 geboren. Er stammte aus der Viehhändlerfamilie Jacob und Engeline Schönthal in der ostfriesischen Stadt Norden, Niedersachsen. I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer; schwer verwundet nach einem Gasangriff. 1919 heiratete er die Krankenschwester Regina Schuster aus Hofheim in Unterfranken. Danach war er Mitinhaber und kaufmännischer Leiter der Korbmöbelfabrik "Schuster & Co." seines Schwiegervaters Juda Schuster in Hofheim, später in der nahen oberfränkischen Stadt Bamberg; [1066] Vater von Martin und Ludwig Schönthal (Shelton), Schüler am Realgymnasium in Würzburg. [1016] NS-Regime: Im Novemberpogrom 1938 in Bamberg inhaftiert. Ende des Jahres erwungene Schließung der Firma. Ab Mai 1940 muste er Zwangsarbeit beim Tiefbauamt der Stadt Bamberg leisten. Julius Schönthal wurde mit seiner Frau Regina am 29. November 1941 über Nürnberg nach Riga [1064] deportiert und im Holocaust ermordet. [1003][1005] Ihre beiden Söhne konnten emigrieren.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.