Hermann Schornstein (1894 - 1942)

Hermann Schornstein wurde am 30.05.1894 in Bamberg geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Bamberg, Mainstockheim, Izbica, Raum Lublin, Würzburg, Bochum. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Schornstein Mina (Minz) geb. Krebs (01.04.1863–vor 1910) und Schornstein Samuel (13.01.1852).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schornstein Emilie geb. Silber.

Seine Kinder waren Schornstein Babette (02.04.1926–1942), Schornstein Justin (14.03.1923–1942) und Hexter Martha geb. Schornstein (1922).

Er starb am 1942, ?1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann(?). Hermann Schornstein wuchs in der ostjüdischen Händlerfamilie Samuel und Mina Schornstein in den fränkischen Städten Bamberg und Würzburg auf. Die kinderreiche Familie verzog 1901 von Würzburg und lebte später in Bochum, Nordrhein-Westfalen. Hermann war ab etwa 1920 in der unterfränkischen Gemeinde Mainstockheim, Landkreis Kitzingen, mit der von dort stammenden Emilie, geb. Silber verheiratet; 1922, 1923 und 1926 wurden dort ihre Kinder Martha, Justin und Babette geboren. NS-Regime: Nach dem Novemberpogrom "Schutzhaft" im KZ Dachau. Berufsverbot und Zwangsarbeit. Am 23.März 1942 wurde Hermann mit seiner Frau und den Kindern Justin und Babette über Kitzingen nach Izbica deportiert. Die in die USA emigrierte Tochter Martha Hexter widmetete ihnen Gedenkblätter für die nationale Gedenkstätte Yad Vashem.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.