Salomon Schornstein (1889 - 1930)

Salomon Schornstein wurde am 22.03.1889 in Bamberg geboren und lebte in Bamberg, Würzburg, Bochum, Oberaltertheim.

Seine Eltern waren Schornstein Mina (Minz) geb. Krebs (01.04.1863–vor 1910) und Schornstein Samuel (13.01.1852).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schornstein Sara geb. Rosenbaum.

Sein Kind war Schornstein Marga, Marga; Margarethe (14.03.1923–1942).

Er starb am 20.08.1930 in Oberaltertheim (Altertheim).

Die Grabstätte befindet sich im "Wenkheim".

Weitere Angaben aus den Quellen: Kaufmann. Salomon Schornstein wuchs in der kinderreichen ostjüd. (Ostjuden) Handwerker- und Händlerfamilie Samuel und Mina Schornstein in den fränkischen Städten Bamberg und Würzburg auf. Er verzog 1901 von Würzburg mit der Familie, vermutlich nach Bochum. [1016] Später lebte er in der unterfränkischen Gemeinde Oberaltertheim, Landkreis Würzburg, wohl ab den frühen 1920er Jahren verheiratet mit Sara geb. Rosenbaum aus dem Ort, mit der er anscheinend einen Gemischtwarenladen (Dorfladen) führte. 1923 und 1924 wurden die Kinder Marga (Mira) und Max geboren. Salomon Schonstein engagierte sich in der Jüd. Gemeinde und gehörte schon um 1925 zu deren Führungsgremium (Israelitische Kultusgemeinde). [1023] Er verstarb 1930 im mittleren Lebensalter und wurde im zuständigen Jüd. Verbandsfriedhof Wenkheim beerdigt. [1065] NS-Regime: Die letzten jüd. Einwohner von Oberaltertheim mussten 1939 ihren Grund- und Hausbesitz unter Wert verkaufen und in ein "Judenhaus" ziehen. [1023] Salomons Witwe Sara und die beiden Kinder wurden am 25.April 1942 über Würzburg nach Krasniczyn deportiert [1064] und bald darauf ermordet. Salomons Bruder Hermann wurde mit seiner Familie von Mainstockheim deportiert. [1064] Quelle: -Auskunft Elisabeth Böhrer, 26.09.2015.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.