Mathilde Schuster geb. Gutmann wurde am 06.02.1864 in Karbach geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sterbfritz, Karbach, Aschaffenburg, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Gutmann Feifer (1826–14.06.1887) und Gutmann Regina geb. Heilner (15.04.1832–22.06.1908).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Schuster Moses, die Ehe wurde am 12.10.1887 in Würzburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Vogel Elsa geb. Schuster (06.08.1888), Löwenthal Reni geb. Schuster (14.06.1896–16.05.1979), Schuster Leonhard (17.11.1901) und Schuster Ferdinand (27.01.1891).
Sie starb am 08.10.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Mathilde Schuster wuchs in der Händlerfamilie Feifer und Regina Gutmann in der unterfränkischen Marktgemeinde Karbach, Kreis Main-Spessart, auf. Sie war ab 1887 mit dem Kaufmann Moses Schuster in der osthessischen Gemeinde Sterbfritz verheiratet; Mutter von Else (Vogel), Ferdinand und Leonhard Schuster. Die ab 1920 verwitwete Frau lebte ab 1926 bei Angehörigen in Aschaffenburg. [1052] NS-Regime: Mathilde Schuster bemühte sich vergeblich um die Emigration nach New York. Im Juli 1940 kam sie in das Heim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung in Würzburg. [1016] Am 23.September 1942 wurde die 78jährige nach Theresienstadt verschleppt und kam dort nach zwei Wochen ums Leben. [1027].