Alfons Dillenberger wurde am 06.04.1898 in Urspringen geboren und lebte in Urspringen, Aschaffenburg, Bolivien, Militärdienst für das Deutsche Kaiserreich.
Seine Eltern waren Dillenberger Bernhard (01.11.1855–25.01.1939) und Dillenberger Betty geb. Frank (21.02.1861–18.09.1936).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Dillenberger Erna geb. Mayer, die Ehe wurde am 22.05.1923 in Aschaffenburg geschlossen.
Sein Kind war Dillenberger Günther Josef (05.02.1925).
Weitere Angaben aus den Quellen: Trauzeugen waren Josef Strauß und Sally Prager. [1073] Alfons Dillenberger nahm als Fahrer im 2. Bayerischen Fußartillerie-Regiment Lichtmesstrupp 140 an zahlreichen Gefechten in Russland, Rumänien, Flandern und Frankreich am 1. Weltkrieg teil. Ihm wurden das Bayerische Militär-Verdienstkreuz mit Krone und Schwertern und am 30. April 1935 durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. Alfons Dillenberger, seine Ehefrau Erna und ihr Sohn Günther verließen am 18. April 1940 Deutschland und wanderten mit einem vom Bolivianischen Konsulat in Hamburg am 3. Januar 1940 ausgestellten Visum und einem vom Chilenischen Konsulat in Berlin am 12. Februar 1940 ausgestellten Transitvisum von Genua aus mit dem Dampfer "Conte Biancamano" nach Bolivien aus. Die Passage war vom Schwager Jul Selig aus New York bezahlt worden. [1055].