Gustav Georg Abraham wurde am 10.06.1888 in Strasbourg geboren und lebte in Straßburg, Frankfurt am Main, Aschaffenburg.
Seine Eltern waren Abraham Jakob und Abraham Albertine geb. Kissek.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Abraham Antonie geb. Goldschmidt, die Ehe wurde am 20.02.1924 in Aschaffenburg geschlossen.
Seine Kinder waren Abraham, Datenschutzrecht Paul Otto (12.033.1931), Abraham Trude Elisabeth, Trude Elisabeth Joh. (18.01.1925) und Abraham Hilde Albertine (20.07.1929–19.01.1930).
Weitere Angaben aus den Quellen: Trauzeugen Ernst Haas und Kaufmann Jakob Pfisterer [1073] [1055] Von Mitte August bis Ende September 1938 wohnte die Hausgehilfin Elfriede Karoliner aus Beuthen bei der Familie Abraham. Textilvertreter bei Jakob Solinger [1055]. Georg Gustav Abraham nahm als Gefreiter am 1. Weltkrieg teil. In seinem Antrag vom 23. Januar 1935 auf Erteilung des Ehrenkreuzes für Frontkämpfer gab er an, vom Mobilmachungstag an (= 2. August 1914) bis zum 1. September 1914 im Freiwilligen Elsässischen Automobilcorps, dann als Verkehrs-Offizier (= Briefpostüberwachung) vom Platz Straßburg in den Vogesen im Bewegungskrieg und alsdann in der Landwehr-Brigade 61 Leutnant Kreutz bis zum 11. April 1915 an der Iser (Isère) Frontdienst geleistet zu haben. Nach den vom Sachbarbeiter des Antrags in der Verwaltung nach Auswertung der Dientszeitbescheinigung angebrachten Bemerkungen tat Abraham bereits ab 24. Juli 1914 in der Landwehr-Brigade 61 Dienst, ab 1. September 1914 als 2. Verkehrs-Offizier vom Platz Straßburg, und nahm ab 5. Mai 1915 in verschiedenen Heeresabteilungen an Stellungskämpfen teil. [1046] Die Angabe Abrahams, auf der Dideler Höhe, einer militärischen Stellung nahe wikide(Saint-Dié-des-Vosges), verschüttet worden zu sein und einen Kopfschuss durch Granatsplitter erlitten zu haben, wurde vom Sachbearbeiter des Antrags mit einem Fragezeichen versehen. Offenbar ergab sich aus der Dienstzeitbescheinigung kein Nachweis dafür. [1046] Am 29. April 1935 wurde Georg Abraham durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen. [1046] Am 2. Februar 1939 wanderte Georg Gustav Abraham nach Straßburg, am 27. Februar 1939 seine Ehefrau nach Nantes aus. [1055].