Bernhard Schwarzenberger (1869 - 1943)

Bernhard Schwarzenberger wurde am 10.01.1869 in Thundorf geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Thundorf in Unterfranken, Ghetto Theresienstadt, Maßbach, Schweinfurt, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Schwarzenberger Isaak (22.12.1831–27.03.1912) und Schwarzenberger Jette geb. Heilmann (24.08.1837–03.02.1919).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schwarzenberger Meta Maria geb. Katzenberger, die Ehe wurde am 08.12.1896 in Schweinfurt I geschlossen.

Sein Kind war Oppenheimer Marie (Mary) geb. Schwarzenberger (20.09.1898–24.06.1997).

Er starb am 01.10.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Bernhard Schwarzenberger kam am 10. Januar 1869 in Thundorf zur Welt. Seine Eltern waren Isaak Schwarzenberger und seine Frau Jette, geb. Heilmann. Er wurde Kaufmann und heiratete 1896 Meta Katzenberger aus Maßbach. Vier Kinder bekam das Paar: Marie, Käthe, Kurt und Elise. Nach 20 Jahren zog die Familie von Maßbach nach Schweinfurt, wo Bernhard ein Schuhhaus mit Sportartikeln betrieb. Dort engagierte er sich ab Januar 1939 als zweiter Vorstand in der Kultusgemeinde. Das Ehepaar Schwarzenberger musste kurz vor der Deportation in die Sammelunterkunft in der Rückertstraße 17 umziehen. Über Würzburg wurden sie am 10. September 1942 mit Bernhards Schwester Mina Bergenthal nach Theresienstadt deportiert. Dort erlag er am 1. Oktober 1943 den unmenschlichen Lebensbedingungen. Seine Frau Meta Katzenberger war bereits am 17. Mai 1943 verstorben, Schwester Mina starb 1944 ebendort. Die vier Kinder sowie seine Geschwister Salomon Schwarzenberger und Regina Rabe emigrierten in die USA und überlebten so die Shoa.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.