Josef Schwed (1886)

Josef Schwed wurde am 01.07.1886 in Reichmannsdorf geboren und lebte in Reichmannsdorf, Würzburg, München, Ghetto Theresienstadt.

Seine Eltern waren Schwed Ida geb. Birnheim (1859–1929) und Schwed Max (1853–1930).

Weitere Angaben aus den Quellen: Buchhalter. Josef Schwed stammte aus der Kaufmannsfamilie Max und Ida Schwed in der oberfränkischen Gemeinde Reichmannsdorf. Die kleine Jüd. Gemeinde des Ortes löste sich um 1907 auf. [1023] Josef war von 1905 bis 1908 im Bankhaus link(Weglein & Lehmann#32318) in Würzburg beschäftigt. [1016] NS-Zeit: Josef Schwed lebte später, wie mehrere Geschwister, in München. Bei der Volkszählung 1939 wurde er mit seiner ledigen Schwester Isabella in einer Wohnung in der Heimeranstraße 6 registriert. Vier Geschwister von Josef wurden von München und Essen deportiert und ermordet. Der in einer "Mischehe" mit einer nichtjüd. Frau lebende Josef Schwed wurde am 23.Februar 1945 mit dem Ziel Theresienstadt (?) deportiert. [1064] Er überlebte den Holocaust und kehrte nach München zurück.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.