Abraham Schweizer (1875 - 1942)

Abraham Schweizer wurde am 03.02.1875 in Schopfloch geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Schopfloch, Creglingen, Horb am Neckar, Stuttgart, Oberdorf, Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Schweizer Zerline geb. Bamberger.

Sein Kind war Schweizer Aron Arno (25.02.1909–1943-1945).

Er starb am 1942 in Treblinka.

Weitere Angaben aus den Quellen: Rabbiner; Dr. phil. Abraham Schweizer stammte aus der Kaufmannsfamilie Joseph und Jette Schweizer in der mittelfränkischen Marktgemeinde Schopfloch. Nach seinem Abitur (1896 Stuttgart) studierte er in Würzburg und Berlin; 1900 Promotion in Tübingen. Der Ehemann der Rabbinertochter Zerline geb. Bamberger aus Würzburg [1016] war von 1900 bis 1913 Bezirksrabbiner in Weikersheim, dann von 1913 bis 1936 in Horb am Neckar. Ehrungen: 1917 Charlottenkreuz; Vorstandsmitglied im Verein Baden-Württembergischer Rabbiner. NS-Zeit: Seinen Ruhestand verbrachte der früh verwitwete Abraham Schweizer, Vater von Arno Aron Schweizer (*1909), ab 1936 in Stuttgart bei seinem Sohn und seiner hochbetagten Mutter Jette. [1078] Ende 1938 kam er nach den Novemberpogromen für einige Wochen in das KZ Dachau. Im August 1942 wurde er von seinem letzten, zwangsweisen Wohnort in Oberdorf am Ipf über Stuttgart nach Theresienstadt deportiert, von dort fünf Wochen später ins Vernichtungslager Treblinka. [1003] Sein Sohn Aron wurde 1943 von Stuttgart nach Auschwitz deportiert. In seinem langjährigen Wirkungsort Horb wurde Rabbiner Schweizer posthum geehrt mit dem "Dr.-Abraham-Schweizer-Platz". -Zu Abraham Schweizer.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.