Ottilie Seemann geb. Seligmann (Seeligmann) wurde am 30.01.1864 in Karlsruhe geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Karlsruhe, Frankfurt am Main. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Seemann Max.
Ihr Kind war Seemann Julius (30.06.1890–09.09.1985).
Sie starb am 15.04.1943 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ottilie Seemann wuchs in der Familie Seligmann und Hannchen Seeligmann (Seligmann) [1005] in der Stadt Karlsruhe, Baden-Württemberg, auf. Sie war ab den späten 1880er Jahren mit dem Bankier Max Seemann in Frankfurt am Main verheiratet. Mutter von Ludwig [1066] und Julius Seemann. NS-Zeit: Ottilie und Max Seemann lebten ab 1934 in den Altenheimen Konradstraße 3 und Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung in Würzburg. Die ab Mai 1942 verwitwete Frau wurde am 10.September 1942 mit dem ersten Alterstransport von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1060] Sie kam dort im April 1943 mit 79 Jahen ums Leben. [1027].