Hugo Selig wurde am 20.04.1882 in Schweinshaupten (Bundorf) geboren und lebte in Schweinshaupten, Schmalkalden, Würzburg, New York.
Seine Eltern waren Selig Jeanette geb. Metzger (um 1855) und Selig Seligmann (um 1850).
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Selig Sofie geb. Fleischer, die Ehe wurde am 1911 in Bamberg geschlossen.
Sein Kind war Bloch Elsie geb. Selig, Else Bertha (17.09.1912–16.01.2001).
Er verstarb in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Hugo Selig stammte aus der Kaufmannsfamilie Seligmann und Jeanette Selig in der unterfränkischen Gemeinde Schweinshaupten, Kreis Haßberge. Als junger Mann war er in der damals hessischen Stadt Schmalkalden berufstätig. 1901 zog er von dort nach Würzburg. Hier arbeitete er zunächst als Angestellter in der Textilwarenfirma "H. A. Fränkel sen." (Hermann Katzmann). 1906 machte er sich in der Branche selbständig; ab 1907 Inhaber des Fachgeschäfts "Franz Leininger" (Stoffe, Betten, Ausstattungen; Alte Mainbrücke 2). 1911 gründete er eine Familie mit Sofie geb. Fleischer aus Bayreuth; im gleichen Jahr erhielt er das Bürgerrecht und Heimatrecht der Stadt Würzburg. I. Weltkrieg: 1915-1918 Kriegsteilnehmer als Unteroffizier mit Auszeichnung. Mitglied im Reichsbund Jüdischer Frontsoldaten, Jüd. Turn- und Sportverein Würzburg. NS-Zeit: Hugo und Sofie Selig waren Mitglieder im Jüd. Kulturbund Würzburg. Das Ehepaar emigrierte im Mai 1937 nach New York, wo sich schon die Tochter Else aufhielt. [1016] 1951 verstarb in New York seine Frau Sofie - "nach 40 Jahren glücklichster Ehe", wie in der Todesanzeige zu lesen ist. [1021] Hugo Selig verstarb wohl wenige Jahre später. [1016].