Sofie Selig (1861 - 1932)

Sofie Selig wurde am 10.10.1861 in Königheim geboren und lebte in Königheim, Würzburg.

Ihre Eltern waren Selig Jakob (?1834–?17.12.1899) und Selig Nanette geb. Bauer (um 1835–?05.04.1881).

Sie starb am 15.12.1932 in Würzburg.

Weitere Angaben aus den Quellen: Geschäftsinhaberin; Kleinrentnerin. Sofie Selig (Seelig) wuchs in der Familie des Lederhändlers Jakob Selig und dessen Frau Nanette in der Gemeinde Königheim im nördlichen Baden-Württemberg auf. Sie folgte 1887 ihrer jüngeren Schwester Babette in die nahe Stadt Würzburg. Beide führten dort über Jahrzehnte das Stickerei-Geschäft "Geschwister Seelig" in der Theaterstraße 2. Das Geschäft wurde 1921 von Anna und Rosa Lachmann übernommen. Sofie erhielt im Ruhestand als "Kleinrentnerin" eine geringe Unterstützung durch die staatliche Fürsorge. Im Haushalt der Geschwister Selig lebte ab 1900 auch ihre ebenfalls unverheirate Schwester Regina, später auch Kleinrentnerin. Sofie und Regina verstarben 1932 und 1936. Babette Selig wurde 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert. [1016].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.