Salomon Senger wurde am 28.02.1843 in Kleineibstadt geboren und lebte in Kleineibstadt, Brünnau, Westheim bei Haßfurt, Würzburg.
Ihre Eltern waren Senger Jakob (um 1810) und Senger Lea geb. Heinemann (um 1820).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Senger Hannchen geb. Baum, die Ehe wurde am 1870 in Würzburg geschlossen.
Sie starb am 19.12.1928 in Würzburg.
Weitere Angaben aus den Quellen: Salomon Senger wuchs in der Kaufmannsfamilie Jakob und Lea Senger in der unterfränkischen Gemeinde Kleineibstadt, Kreis Rhön-Grabfeld, auf. Er besuchte dort die Volksschule und bereitete sich dann an der Talmud-Tora-Schule in Burgpreppach und der Präparandenschule in Unsleben auf den Lehrerberuf vor. Noch vor der Gründung der Isr. Lehrerbildungsanstalt Würzburg (1864) machte er am staatlichen Schullehrerseminar in Würzburg sein Examen. Nach ersten Anstellungen (als Religionslehrer) in Brünnau, Kreis Kitzingen, und Westheim, Kreis Haßberge, wurde er um 1874 auf die neue Volksschullehrer-Stelle in seiner Heimatgemeinde Kleineibstadt berufen. Die von ihm geleitete Isr. Volksschule galt bald als musterhaft. Salomon Senger war Mitbegründer des Isr. Lehrervereins für Bayern und machte sich um den Nachwuchs jüd. Lehrer verdient. Seinen Ruhestand verbrachte er ab 1904 mit seiner Frau Hannchen in Würzburg. [1016] Als einer der dienstältesten jüd. Lehrer in Bayern wurde er Ende 1928 im Jüd. Friedhof Würzburg unter großer Anteilnahme beigesetzt. [1023].