Babette Sichel wurde am 16.04.1880 in Gemünden geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Gemünden am Main, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Sichel Anna geb. Schwab (12.04.1853–14.10.1934) und Sichel Samuel (01.08.1846–09.02.1906).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Babette Sichel wuchs als Tochter der Kaufmannsfamilie Samuel und Anna Sichel in Gemünden am Main, Kreis Main-Spessart, auf. Sie kam 1908 mit ihrer verwitweten Mutter nach Würzburg, wo beide in einem Haushalt lebten. NS-Zeit: Die ab 1934 verwaiste Babette Schwab bemühte sich vergeblich um die Emigration, besonders in die USA, wo ihr Onkel Nathan Schwab seit Jahrzehnten lebte. [1016] Die ledige Frau musste um 1939 ihre Wohnung in der Tröltschstraße 1 [1078] räumen. Am 27.November 1941 wurde die 61jährige Babette Sichel von ihrer letzten beengten Unterkunft im "Judenhaus" Domerschulstraße 25 nach Riga-Jungfernhof deportiert. [1057].