Klara Sichel geb. Weikersheimer (1869 - 1943)

Klara Sichel geb. Weikersheimer wurde am 08.06.1869 in Tauberrettersheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Tauberrettersheim, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Weikersheimer Karoline geb. Benjamin (06.04.1841–05.01.1907) und Weikersheimer Meier (August 1881).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sichel Adolf.

Sie starb am 19.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Klara Sichel stammte aus der Familie Maier Wolf und Karoline Weikersheimer in Tauberrettersheim, Kreis Würzburg. Ihre Vorfahren waren dort schon um 1800 ansässig. [1023] Sie war später, wohl ab den 1890er Jahren, mit dem Pferdehändler Adolf Sichel in der nahen Kleinstadt Aub verheiratet. Klara und Adolf Sichel lebten ab Mitte der 1920er Jahre in Würzburg. NS-Zeit: Bei der Volkszählung 1939 wurde die seit kurzem verwitwete Frau in der Hindenburgstraße 36 (Friedrich-Ebert-Ring) registriert. Ab 1941 war sie im Altersheim Konradstraße 3 der Israelitischen Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg untergebracht. In einem "Heimeinkaufsvertrag" über 11.000 Reichsmark wurde sie ihres letzten Vermögens beraubt, [1016] ehe sie am 23. September 1942 nach Theresienstadt deportiert wurde. [1061] Die 73jährige Frau kam dort nach wenigen Monaten ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.