Max Sichel (1896)

Max Sichel wurde am 01.12.1896 in Gruensfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Grünsfeld, Würzburg, Frankfurt am Main, Leipzig, Frankreich, Lager Drancy, unbekannt (Holocaust), KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Sichel Leopold (07.03.1863–05.01.1944) und Sichel Therese geb. Rosenheimer (23.10.1870–23.08.1944).

Er war in 1. Ehe verheiratet mit Sichel Betti geb. Dingfelder, die Ehe wurde am 1927 in Würzburg geschlossen.

Er verstarb in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Max Sichel wuchs in der Viehhändlerfamilie Leopold und Therese Sichel in Grünsfeld im nördlichen Baden-Württemberg auf. Er war ab 1914 als Kommis in der Textilwarenfirma "link(Rosenheimer & Weikersheimer#28972)" in der nahen Stadt Würzburg tätig. Von 1916 (?) bis 1918 war er Kriegsteilnehmer; Gefreiter. Nach dem Krieg arbeitete er weiter in der Würzburger Firma. Es folgten Berufsstationen in Frankfurt am Main und Würzburg, ehe er 1926 in seinen Heimatort Grünsfeld dann nach Frankfurt zog. Seine Ehe mit Betty Dingfelder aus dem mittelfränkischen Ort Uehlfeld wurde bereits nach einem Jahr 1928 geschieden. NS-Zeit: Max Sichel war in Leipzig, Sachsen, ansässig. Bei der Volkszählung 1939 wurde er mit seiner zweiten Frau (?) Hildegard geb. Nacher aus Hettstedt, Sachsen-Anhalt, registriert. Beide emigrierten im Juli 1939 nach Frankreich. Im September 1942 wurden sie vom Sammellager Drancy nach Auschwitz deportiert. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.