Sofie Sichel geb. Seligmann (1852 - 1942)

Sofie Sichel geb. Seligmann wurde am 28.08.1852 in Frankfurt geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Frankfurt am Main, Würzburg, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihr Kind war Sichel Ella geb. Sichel (11.05.1876–07.03.1943).

Sie starb am 05.12.1942 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Sofie (Sophie) Sichel wuchs in der Familie Isaak und Fanny Seligmann in Frankfurt am Main auf. Sie war dort mit Seligmann Sichel verheiratet; [1066] 1876 wurde in Frankfurt ihre Tochter Ella geboren. wikde(NS-Zeit): Die schon ab 1903 verwitwete Frau zog wohl Ende der 1930er Jahre zu ihrer in Würzburg mit Jakob Sichel verheirateten Tochter; sie wohnte bei ihnen in der Hofmeierstraße 9. Im Novemberpogrom 1938 musste sie den Überfall auf die Familienwohnung und die Verhaftung ihres Schwiegersohnes erleben. Nach der Vertreibung aus der Wohnung Ende 1940 wurde Sofie Siegel im Isr. Altersheim Dürerstraße 20 einquartiert. [1016] Die ihres letzten Vermögens beraubte, 90jährige Greisin wurde am 23. September 1942 zusammen mit der Tochter und dem Schwiegersohn nach Theresienstadt deportiert. [1061] Sofie Sichel kam nach wenigen Wochen im Lager ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.