Ernst Sigmund wurde am 13.05.1902 in Scheinfeld geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Scheinfeld, Worms, Niederlande, Lager Westerbork, KZ Auschwitz, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Sigmund Netta (17.11.1870–26.03.1943).
Er starb am ?04.09.1942 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Ernst Sigmund wuchs als Sohn der Händlerin Netta Sigmund in der mittelfränkischen Stadt Scheinfeld auf. Er besuchte zwischen 1913 und 1920 die Oberrealschule in Würzburg. Nach seiner Berufausbildung war er als Kaufmann tätig; zeitweise anscheinend in Augsburg. [1003] Ernst Sigmund war mit Kätchen geb. Kaufmann aus seiner Heimatstadt Scheinfeld verheiratet. Die Familie lebte von 1927 bis 1933 in Worms, Rheinland-Pfalz. [1026] NS-Zeit: Ernst und Kätchen Sigmund emigrierten schon 1933 mit ihren Kindern Lieselotte (1929) und Kurt Albert (1933) in die Niederlande. Anfang 1939 folgte ihnen Ernsts Mutter Netta nach. [1016] Das Ehepaar wurde 1942 mit den Kindern von Westerbork nach Auschwitz deportiert; Netta Sigmund 1943 von dort nach Sobibor. [1003] Gedenken: Für Ernst Simon wurde Stolpersteine in Scheinfeld und Worms verlegt. [1026].