Selma Sigmund geb. Prager (1877 - 1943)

Selma Sigmund geb. Prager wurde am 29.12.1877 in Forchheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Forchheim, Würzburg, KZ Auschwitz. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Prager Getta geb. Löwenstein (um 1850) und Prager Salomon (um 1845).

Sie war in 2. Ehe verheiratet mit Sigmund Albert, die Ehe wurde am 1911 in Würzburg geschlossen.

Sie starb am 1943 in KZ Auschwitz.

Weitere Angaben aus den Quellen: Selma (Helene) Sigmund wuchs in der Viehhändlerfamilie Salomon und Getta Prager in der oberfränkischen Stadt Forchheim auf. Sie war ab 1911 mit dem verwitweten Weinhändler Albert Sigmund in Würzburg verheiratet; Stiefmutter von Nori Herz. NS-Zeit: Die ab 1926 verwitwete Selma Sigmund hatte in Würzburg Kontakt zu ihrer Schwester Kunigunde Prager und ihrer Schwägerin Netta Sigmund. Nach der Volkszählung 1939 wohnte sie zu dieser Zeit mit einer Reihe weiterer jüd. Personen in der St.-Benedikt-Straße 4 (NS-Bezeichnung Bertholdstraße). [1078] Ab Oktober 1941 war Selma im Altersheim Konradstraße 3 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung (in ihrem ehemaligen Wohnhaus) untergebracht. [1016] Am 17.Juni 1943 wurde sie (ursprünglich für einen Transport nach Theresienstadt am gleichen Tag vorgesehen) mit ihrer Schwester von ihrem letzten Quartier im "Jüd. Unterkunftsheim" Bibrastraße 6 nach Auschwitz deportiert, [1063] wo die 65jährige Frau vermutlich bald darauf ermordet wurde. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.