Anna Silbermann geb. Billigheimer wurde am 13.06.1877 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, München, Ghetto Theresienstadt. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Billigheimer Josef (14.02.1849–25.09.1912) und Billigheimer Mina geb. Neuburger (30.09.1853–15.06.1908).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Silbermann Siegfried, die Ehe wurde am 25.11.1897 in Würzburg geschlossen.
Ihre Kinder waren Silbermann Kurt (10.09.1898–1982) und Heidecker Thea geb. Silbermann (25.09.1899).
Sie starb am 26.09.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Anna Silbermann wuchs mit ihrem älteren Bruder Julius Billigheimer in der Fabrikantenfamilie Josef und Mina Billigheimer in Würzburg auf. Sie war ab 1897 mit Siegfried Silbermann verheiratet, zunächst in Köln, wo 1898 und 1899 ihre Kinder Kurt und Thea geboren wurden. Um 1903 zog die junge Familie nach Würzburg, um in der Familienfirma "Gebrüder Billigheimer" ("Erste Würzburger Möbelfabrik") mitzuarbeiten. Nach dem frühen Tod von Julius Billigheimer führten Anna und Siegfried Silbermann die Familienfirma mit; nach dem Tod des Vaters 1912 unter dem Namen "S. Silbermann", später "Erste Würzburger Möbelfabrik". Anna Silbermann führte den Betrieb nach dem Tod ihres Mannes 1922 mit ihrem Sohn Kurt Silbermann weiter. NS-Zeit: Die Familienfirma wurde wohl im März 1938 "arisiert". Anna Silbermann zog im Mai des Jahres nach München. Sie bemühte sich wohl vergeblich, zu ihren Kindern zu emigrieren. [1016] Im Juli 1942 wurde sie von einem Münchner Barackenlager (Judenlager Milbertshofen) nach Theresienstadt deportiert, [1024] wo sie nach wenigen Wochen ums Leben kam. [1027].