Frida Regine Silberthau geb. Sternheimer (1866 - 1943)

Frida Regine Silberthau geb. Sternheimer wurde am 18.12.1866 in Viernheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Viernheim, Ghetto Theresienstadt, Nürnberg, Würzburg. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Sternheimer Hannchen geb. Joseph (1825–1905) und Sternheimer Hermann (20.03.1820–20.08.1886).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Silberthau Sigmund, die Ehe wurde am 1893 in Mannheim geschlossen.

Ihre Kinder waren Silberthau Irma geb. Silberthau (01.05.1894–1967) und Silberthau Hugo (11.10.1898–17.06.1940).

Sie starb am 18.01.1943 in Theresienstadt.

Weitere Angaben aus den Quellen: Frida Regine (Regina, Ricka) Silberthau wuchs mit wohl sieben Geschwistern in der Kaufmannsfamilie Hermann Heimann und link(Hannchen Sternheimer (Joseph)#31373) in der südhessischen Stadt Viernheim auf. Sie heiratete 1893 in Mannheim den Juwelier Sigmund Silberthau, mit dem sie dann in Würzburg lebte; 1894 und 1898 wurden hier ihre Kinder Irma) und Hugo geboren. Frida arbeitete im Familiengeschäft "M. Silberthau & Co." mit, zuletzt als Teilhaberin. Die ab 1917 verwitwete Frau zog 1927 zur Tochter nach Nürnberg. [1016] NS-Zeit: Frau Silberthau blieb nach der Emigration ihrer Tochter in Nürnberg zurück. Bei der Volkszählung vom Mai 1939 wurde "Frida Silberthau" mit einer Reihe weiterer jüd. Personen in der Lindenaststraße 21 registriert. [1078] Am 10.September 1942 wurde sie von ihrer letzten Nürnberger Unterkunft nach Theresienstadt deportiert, zusammen mit ihrer Schwägerin Ernestine Dina Silberthau. [1064] "Regine Silberthau" kam dort im Januar 1943 mit 76 Jahren ums Leben. [1027].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.