Arno Simon (1926 - 1941)

Arno Simon wurde am 24.05.1926 in Urspringen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Urspringen, Krasniczyn, Raum Lublin, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Seine Eltern waren Simon Hermann (23.12.1891–1942) und Simon Meta geb. Grün (03.11.1889–1942).

Er starb am 1941, 1942 in Raum Lublin.

Weitere Angaben aus den Quellen: Arno Simon wuchs in der Kaufmannsfamilie Hermann und Meta Simon in der Gemeinde Urspringen, Kreis Main-Spessart, auf. NS-Zeit: Arno besuchte ab spätestens 1938 bis April 1941 die Jüd. Volks- und Berufsschule in Würzburg, wohnte aber wohl weiter im Elternhaus in Urspringen. [1078] Im April 1942 wurde er mit seinen Eltern und 39 weiteren jüd. Einwohnern [1023] von Urspringen über Würzburg mit dem Ziel Krasnczyn deportiert [1056] und bald darauf im Raum Lublin ermordet. Die letzten vier noch in Urspringen lebenden Juden wurden im September 1942 deportiert. Sein Verwandter Martin Fränkel widmete ihm ein Gedenblatt für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.