Leopold Simon wurde am 18.07.1890 in Berge (Hannover) geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Berge, Quakenbrück, KZ Buchenwald, Würzburg. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Simon Lina geb. Frank (um 1865) und Simon Sally (um 1860).
Er starb am 14.11.1938 in Buchenwald.
Weitere Angaben aus den Quellen: Leopold Simon stammte aus der Kaufmannsfamilie Sally und Lina Simon in Berge, damals in der preußischen Provinz Hannover. Er hatte eine Höhere Schule besucht und den Militärdienst als Einjährig-Freiwilliger geleistet. Ende 1913 kam er von Berge nach Würzburg und arbeitete hier wohl als Kaufmännischer Angestellter. I. Weltkrieg: 1917/18 Kriegsteilnehmer. Im Dezember 1918 von Würzburg verzogen. [1016] NS-Zeit Leopold Simon war in seiner Heimatregion in der Stadt Quakenbrück als Holzhändler ansässig. Nach dem Novemberpogrom 1938 wurde er im KZ Buchenwald inhaftiert und nach kurzer Zeit ermordet. [1003] Seine Frau Erna geborene Gumprich wurde 1941 von Düsseldorf nach Minsk deportiert. Die Töchter Hella Händler und Ursula Ellen Rosenfeld widmeten ihren Eltern Gedenkblätter für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].