Siegfried Simon (1895 - 1960)

Siegfried Simon wurde am 15.03.1895 in Rosbach (Windeck) geboren und lebte in Rosbach, Michelstadt, Würzburg, Rastatt, Newark, NJ, USA.

Seine Eltern waren Simon Bernhardt (09.05.1869–31.07. 1939) und Simon Johanna geb. Marx (27.01.1868–1957).

Er starb am 26.07.1960 in Newark (New Jersey).

Weitere Angaben aus den Quellen: Siegfried Simon wuchs in der Händlerfamilie Bernhardt und Johanna Simon in Rosbach, Nordrhein-Westfalen, und der südhessischen Stadt Michelstadt auf. Er studierte zwischen 1912 und 1915 an der Isr. Lehrerbildungsanstalt in Würzburg. Siegfried war später in der Stadt Rastatt, Baden-Württemberg, dann in Lörrach (?), tätig. [1023] Ehemann von Johanna (Hanna); 1922 wurde in Rastatt sein Sohn Sam geboren. NS-Zeit: Die Familie war 1939 noch in Rastatt gemeldet. [1078] Sie konnte emigrieren; im September 1940 Überfahrt von Lissabon nach New York, begleitet vom zehnjährigen Sohn Berthold; als letzter deutscher Wohnort wird München angegeben. [1019] Siegfried Simon lebte später in Newark, New Jersey. Er war dort Gründer und erster Präsident der Immigrantengemeinde "Derech Jeschoroh" . 1960 mit 65 Jahren verstorben. [1021].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.