Klara Krakauer geb. Thalheimer wurde am 30.10.1903 in Weinsberg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Weinsberg, Hannover, Aschaffenburg, Ghetto Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Thalheimer Hirsch (06.11.1867–20.03.1943) und Thalheimer Berta geb. Hirschheimer (01.09.1876–02.09.1943).
Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Krakauer Rudolf.
Ihr Kind war Krakauer Lotte (08.04.1937–unbekannt).
Sie starb am nach 1941 in Ghetto Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Klara wurde als Tochter des Viehhändlers Hirsch Thalheimer und seiner Ehefrau Berta in Weinsberg geboren [1052]. Ab 1930 lebte sie als kaufmännische Angestellte in Hannover, kam im Februar 1936 nach Aschaffenburg, wohnte in der Frohsinnstr. 25, vermutlich zur Untermiete bei dem Kaufmann Benno Hamburger, ehe sie bereits Ende März 1936 wieder nach Hannover ging [1052]. Sie heiratete den aus Berlin stammenden Rudolf Krakauer, 1937 wurde die Tochter Lotte geboren [1078]. Klara, ihr Ehemann und ihre Tochter wurden im Dezember 1941 von Hannover in das Ghetto Riga, ihre Eltern von Stuttgart in das Ghetto Theresienstadt deportiert und wurden umgebracht [1003].