Rosa Sommer wurde am 30.08.1891 in Würzburg geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Würzburg, Karlsruhe, München, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Ihre Eltern waren Sommer Julius (06.05.1866) und Sommer Lena geb. Kastanienbaum, Zerline (26.05.1866).
Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.
Weitere Angaben aus den Quellen: Rosa Sommer wurde 1891 als Tochter des Kaufmannes Julius Sommer und seiner Frau link(Zerline (Lena), geb. Kastanienbaum#30706) geboren. Rosas Eltern waren im Jahr ihrer Geburt von Külsheim nach Würzburg gezogen, wo Rosas Großvater Simon Kastanienbaum seit 1882 lebte und bis zu seinem Tod 1895 einen Alteisenwarenhandel führte. 1893 wanderten Rosas Eltern nach New York aus. Dort lebte auch Rosas Tante Therese. Rosa selbst blieb bei den Schwestern ihrer Mutter, Ida Weil und Ricka Rebekka Kastanienbaum, in Würzburg. [1016] In den USA kamen Geschwister von Rosa zur Welt. Rosa Sommer war nach ihrer Schul- und Berufsasbildung als Kontoristin und Korrespondentin tätig und arbeitete mit Unterbrechungen (so in Karlsruhe und München) viele Jahre in Würzburg, zuletzt als Vertreterin. Rosa lebte in dieser Zeit bei der Familie ihrer Tante Ida im Inneren Graben 20, später in der Petrinistraße 35. NS-Zeit: Ende der 30er Jahre versuchte Rosa zum Vater und den Geschwistern in die USA auszuwandern; ihr Visum wurde jedoch vom US-Konsulat München im Oktober 1938 aus formalen Gründen abgelehnt. 1936 wurde das Anwesen von Rosas Tante Ida im Inneren Graben verkauft. Deshalb zog Rosa zu ihrer Verwandten Rika Levi in die Rotkreuzstraße 21 [1066]. Von ihrer letzten Würzburger Unterkunft im "Judenhaus" Friedenstraße 26 wurde Rosa Sommer am 27.November 1941 nach Riga-Jungfernhof deportiert; [1057] zum Todesort und zur Todeszeit gibt es keine Daten.