Brünette Sommerfeld geb. Grünhut (1882 - 1942)

Brünette Sommerfeld geb. Grünhut wurde am 06.05.1882 in Tauberbischofsheim geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Tauberbischofsheim, Würzburg, Riga-Jungfernhof, Raum Riga. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Ihre Eltern waren Grünhut Babette geb. Grünhut (04.02.1851–10.11.1885) und Grünhut Hirsch (08.11.1850–12.03.1922).

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Sommerfeld Moritz (Moses).

Ihr Kind war Sommerfeld Gerhard (um 1905).

Sie starb am 1941/1942 in Raum Riga.

Weitere Angaben aus den Quellen: Brünette Sommerfeld wuchs in der kinderreichen Familie des Händlers Hirsch Grünhut als Tochter von dessen erster Ehefrau Babette Grünhut [1091] auf. Ihr Heimatort war die Kreisstadt Tauberbischofsheim im nördlichen Baden-Württemberg. Sie war dort nach 1900 auch verheiratet mit dem wesentlich älteren Kaufmann Moritz Sommerfeld; Mutter von Gerhard Sommerfeld. Die Familie zog 1924 von Tauberbischofsheim nach Würzburg. Die ab 1925 verwitwete Brünette Sommerfeld blieb nach dem Wegzug ihres Sohnes Gerhard allein in Würzburg zurück. NS-Zeit: Die aus ihrer Wohnungen vertriebene Frau war zuletzt im "Judenhaus" in der Bibrastraße 6 einquartiert (dem zum "Jüd. Unterkunftsheim" umfunktionierten Internatsgebäude der aufgelösten Isr. Lehrerbildungsanstalt Würzburg). Am 27.November 1941 wurde sie mit der ersten Deportation von Würzburg nach Riga-Jungfernhof deportiert. [1057] Die knapp 60jährige Frau wurde vermutlich in der Folgezeit in der Umgebung ermordet. [1003].

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.