Jette Sonder geb. Lichtenstädter wurde am 20.05.1868 in Kleinsteinach (Riedbach) geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Kleinsteinach, Würzburg, Ghetto Theresienstadt, Mainstockheim. Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Sie starb am 29.12.1942 in Theresienstadt.
Weitere Angaben aus den Quellen: Jette Sonder stammte aus einer der schon um 1800 in der Gemeinde Kleinsteinach, Kreis Haßberge, ansässigen Familien Lichtenstädter/Lichtenstetter. Unter den beachtlich vielen jüd. Matrikelstellen von 1817 (die damals rund 40 Prozent der Einwohner ausmachten) finden sich dort die von "Haium Jakob Lichtenstädter (Ellenwarenhandel)" und "Salomon Hajum Lichtenstetter (Warenhandel)". [1023] (Bayerisches Judenedikt von 1813.) NS-Zeit: Jette Sonder war anscheinend in Mainstockheim, Kreis Kitzingen, verheiratet. [1027] Die verwitwete Frau lebte ab Februar 1939 im Altersheim Dürerstraße 20 der Isr. Kranken- und Pfründnerhausstiftung Würzburg. [1016] Die 74jährige wurde am 23.September 1942 von Würzburg nach Theresienstadt deportiert; [1061] sie kam dort nach drei Monaten ums Leben. [1027].