Abraham Sonn wurde am 20.03.1873 in Mainstockheim geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Ghetto Theresienstadt, Vernichtungslager Treblinka, Mainstockheim, Theilheim, Rhina, Fulda. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Sonn Fanny geb. Heinemann (08.08.1844–20.01.1914) und Sonn Jakob (10.04.1840–24.01.1932).
Er starb am 1942 in Treblinka.
Weitere Angaben aus den Quellen: Abraham (Raphael Abraham) Sonn wuchs in der Lehrerfamilie Jakob und Fanny Sonn in Mainstockheim, Kreis Kitzingen, und Theilheim, Kreis Schweinfurt, auf. [1016] Er arbeitete ab 1891 als Lehrerassistent seines sehbehinderten Vaters in Theilheim. 1903 wechselte er auf eine Volksschulstelle in Rhina, Hessen und war dann ab 1919 bis zu seinem Ruhestand 1935 an der Jüd. Volksschule in Fulda tätig. [1023] NS-Zeit: Seine Frau Henriette (Jettchen, Judith) geborene Safran (?) verstarb 1933 in Fulda. [1023] Abraham Sonn blieb in Fulda zurück. Er wurde am 7.September 1942 nach Theresienstadt deportiert; von dort Ende des Monats ins Vernichtungslager Treblinka verschleppt. [1003] Sein Sohn Naftali Zon widmete ihm eine wikien(Page of Testimony) für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].