Cäcilie Spiegel geb. Vorenberg (1863 - 1945)

Cäcilie Spiegel geb. Vorenberg wurde am 13.07.1863 in Grebenstein geboren Ihre Orte des Lebens und der Verfolgung waren Grebenstein, Würzburg, Halle, Konstanz, Lager Gurs, unbekannt (Holocaust). Sie ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..

Sie war in 1. Ehe verheiratet mit Spiegel Eduard.

Ihre Kinder waren Spiegel Irene (04.01.1888), Spiegel Berthold (16.06.1893) und Spiegel Hertha (31.12.1886).

Sie starb am 1940-1945 in unbekannt (Holocaust).

Weitere Angaben aus den Quellen: Cäcilie Spiegel stammte aus der Familie Bär und Henriette (Taubchen) Vorenberg in Grebenstein bei Kassel, Hessen. [1066] Sie war ab 1885 mit dem Kaufmann Eduard Spiegel in Würzburg ansässig. Zwischen 1886 und 1893 wurden hier ihre Kinder Hertha, Irene und Berthold geboren. 1903 zog die Familie nach Halle, Sachsen-Anhalt; später anscheinend nach Konstanz, wo ihr Mann 1909 beerdigt wurde. [1023] NS-Zeit: Die 77jährige Frau wurde im Oktober 1940 im Rahmen der Wagner-Bürckel-Aktion von Konstanz nach Gurs deportiert [1003], wo sich ihre Lebensspuren verlieren. Aus ihrem Besitz wurden anscheinend wertvolle Kunstwerke geraubt (Raubkunst), um deren Rückerstattung ihre Erben Irene und Berthold klagten.

Quelle Die Angaben stammen aus der „Biographischen Datenbank Jüdische Unterfranken“ und basieren auf überprüfbaren historischen Dokumenten, die auf dieser Seite direkt eingesehen werden können.