Samuel Eschwege wurde am 23.06.1887 in Thüngen geboren und lebte in Thüngen, Würzburg, Aschaffenburg, Frankfurt am Main, Zürich, New York, Neapel.
Seine Eltern waren Eschwege Ascher (04.11.1850–1931) und Eschwege Eugenie geb. Klein.
Er war in 1. Ehe verheiratet mit Eschwege Jenny geb. Ortlieb, die Ehe wurde am 14.02.1922 in Aschaffenburg geschlossen.
Seine Kinder waren Eschwege Heinz Hans (John) Samson Dr., Heinz Hans, Hans (12.06.1923) und Eschwege Lieselotte (12.07.1929).
Er starb am 08.10.1971 in New York.
Weitere Angaben aus den Quellen: Der praktische Arzt und Kinderarzt Dr. Samuel Eschwege entstammte der Ehe des Hauptlehrers und Rabbiners Ascher Eschwege mit Eugenie Klein. [1052 (Der Vormane des Vaters wird in der Meldekartei fälschlich mit Adolf angegeben.) Trauzeugen bei der Eheschließung mit Jenny Ortlieb waren der Kaufmann Salomon Goldschmid und der Vater der Braut, der Kaufmann Gabriel Ortlieb. [1073] Dr. Eschwege war im 1. Weltkrieg als Oberarzt im Reserve-Infanterie-Regiment 81, im Minenwerfer-Regiment 221 und im Infanterie-Regiment 468 tätig. Als Truppenarzt nahm er in vorderster Linie von 1915 bis 1918 unter anderem im Feldlazarett 200 und als Chefarzt bzw. Stabsarzt an den Offensiven an der Westfront teil. Während der Einsätze im Reserve-Infanterie-Regiment 81 und im Infanterie-Regiment 468 wurde er verwundet. Dafür erhielt er das Eiserne Kreuz 1. und 2. Klasse, den Sanitätsorden am Band, die Tapferkeitsmedaille, das Kriegerehrenzeichen in Eisen, den Hanseatenorden (Hanseatenkreuz) und am 6. Mai 1935 durch den Stadtrat von Aschaffenburg das Ehrenkreuz für Frontkämpfer verliehen.[1046].