Karl Stahl wurde am 14.09.1882 in Sommerhausen geboren Seine Orte des Lebens und der Verfolgung waren Sommerhausen, Duisburg, München, Ghetto Theresienstadt, KZ Auschwitz. Er ist als Opfer des Holocaust dokumentiert..
Seine Eltern waren Stahl Babette geb. Kahn (18.09.1853–10.03.1908) und Stahl Elias (06.03.1847–12.09.1925).
Er starb am ?1944 in KZ Auschwitz.
Weitere Angaben aus den Quellen: Diplom-Ingenieur Karl Stahl wuchs mit seinen Brüdern Lazarus, Justin und David in der Kaufmannsfamilie Elias und link(Babette Stahl (Kahn)#30863) in Sommerhausen, Kreis Würzburg, auf. Er besuchte die Oberrealschule Würzburg und absolvierte ein technisches Studium. I. Weltkrieg: Kriegsteilnehmer als Hauptmann; Eisernes Kreuz I.Klasse und andere Auszeichungen. Der ab 1913 mit Luise Klau aus Tauberbischofsheim verheiratete Karl Stahl lebte ab 1915 in München und war als kaufmännischer Direktor einer Firma tätig. 1918 wurde der Sohn Werner Richard in München geboren. Ehrenamt: Karl Stahl war Mitgründer und langjähriger Vorsitzender der Münchner Ortsgruppe im Reichsbund jüdischer Frontsoldaten; Präsident der München Loge (Bne Briss); Mitglied im Präsidium der IKG München(Israelitische Kultusgemeinde). NS-Zeit: Ab 1933 war er Delegierter zur Reichsvertretung der deutschen Juden. Ab 1941 Vorsitzender des Verbandes Bayerischer Isr. Gemeinden. [1016] Am 17.Juni 1942 wurde er mit seiner Frau Luise von einem Münchner Judenlager nach Theresienstadt deportiert; [1024] im Oktober 1944 folgte der Transport ins Vernichtungslager Auschwitz. [1003] Gedenken: Der in die USA emigrierter Sohn "Richard Stahl" widmete den Eltern 1972 Gedenkblätter für die Gedenkstätte Yad Vashem. [1005].